Chilis umtopfen

Laut Wetterbericht sollte es heute eigentlich bewölkt sein, stattdessen ist strahlender Sonnenschein angesagt. Das ist gut für für die Pflanzen, ist gut für die Haut und das Umtopfen macht bei Sonnenschein gleich doppelt so viel Spaß. Nebenbei, auch die Fotos werden besser.

Los geht´s.

Folgende Chilipflanzen sind heute reif für einen 11l Topf gewesen:


2 x NuMex Big Jim


Jalapeno M

NuMex Barker

Woran erkennt man, wann man Pflanzen umtopfen muss? Zumindest bei frisch gezogenen Chilis ist das einfach. Man sollte umtopfen, wenn die Töpfe gut durchwurzelt sind.

So wie auf diesem Bild schön zu sehen ist.

Als Substrat habe ich wieder die gute billige OBI Erde genommen und mit 50% Perlite gemischt.

Hat man die größeren Töpfe fertig vorbereitet, muss man ein Pflanzloch erstellen. Ich verzichte hier bewusst auf das Verb “graben”, denn ich grabe meine Pflanzlöcher nicht, sondern drücke sie.

Hier sieht man es sehr schön. Ich ziehe die Pflanze aus dem kleineren Behältnis heraus und drücke den Topf richtig feste in die Erde. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen spart man sich damit die nervige Rumprobiererei, ob das Pflanzloch jetzt tief genug ist, ob es groß genug ist – und so weiter. Zum anderen stellt man damit sicher, dass die Wurzeln der Pflanze beim einbuddeln nicht beschädigt werden.

Nun kommt die Chili in das Pflanzloch und wird leicht angedrückt. Wirklich nur leicht, sonst beschädigt man das Wurzelwerk.

Danach schüttet man das Pflanzloch mit ein wenig Erde auf und drückt die Pflanze nochmals vorsichtig(!) an.

Zu guter letzt kommt noch eine Schicht Blähton oben drauf – übrigens genauso wie unter das Substrat im Topf. Davon habe ich jetzt kein Foto gemacht, aber ihr könnt es euch sicher vorstellen. Diese Drainageschicht verhindert, dass Staunässe die Wurzeln schädigen kann. Das überschüssige Wasser kann ganz einfach ablaufen.

Die Blähtonschicht oben verhindert ein zu schnelles Austrocknen des Substrats und den ein oder anderen Schädlingsbefall. Das ist sicherlich nicht die kostengünstigste Möglichkeit, hat sich bei mir allerdings bewährt. Nehmt bitte Abstand von Vogelsand. Der ist viel zu kalkhaltig!

Das war´s dann auch schon.

Jetzt müssen die Pflanzen nur noch kräftig gewässert werden und können problemlos weiterwachsen. Mit dieser Methode bekommt die Pflanze auch keinen sog. Umtopfschock, da das Wurzelwerk nicht angerührt wird. Anders sieht es aus, wenn man überwinterte Chilis umtopft. Dabei schadet es nicht, das Wurzelwerk leicht zurückzuschneiden.

Zum Schluss nochmal die aktuelle Totale vom 21.06.08.

Bei Fragen oder Anregungen, stehe ich euch in den Kommentaren zur vollen Verfügung.

Weitere Bilder gibt es in meinem Chili Webalbum.



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  1. [...] Gedrücktes Pflanzloch. Wie immer. [...]

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