Gartenarbeit macht Spaß: Heimische Pflanzen und deren Sinn

Gartenarbeit macht Spaß!” Da sind wir uns sicher alle einig. Der Garten schenkt einem Ruhe, Ausgeglichenheit und nebenbei ist es auch noch ein tolles Hobby und eine Beschäftigungstherapie. Man schaut den Pflanzen beim Wachsen zu und freut sich über eine vielzahl von Insekten, die nichts besseres zu tun haben, als all die Nutzpflanzen zu bestäuben, die man sein eigen nennt. Man will ja im Herbst schliesslich ernten. Wozu sonst die ganze Arbeit? War das schon alles?

Zwei Fragen habe ich mir in der letzten Zeit häufiger gestellt. “Warum immer nur Nutzpflanzen und wozu die ganze Arbeit?” Die Nutzpfanzen sind natürlich zum essen gedacht und mit meinen Sonnenblumen “Full Sun F1″ habe ich schon den ersten Versuch gestartet, reine Blühpflanzen zu ziehen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob diese Hybrid Sorte die richtige Wahl war, aber dazu komme ich später. Dann gibt es da noch meine Palmen, die zwar wenig Arbeit machen, aber irgendwie wenig Sinn in unseren Breiten machen. Deswegen bleibt nur folgender Schluss übrig, denn eine Sache fehlt bei mir im Garten eindeutig: Unübersehbare Blütenpracht, in rot, in gelb, in violett, in blau und in was weiss ich noch für Farben.

Am meisten interessieren mich alle Arten von Stauden und da auch nur noch die heimischen. Dadurch unterstütze ich unmittelbar die heimische Insektenwelt. Was nützt mir die tollste Tropenblume, wenn Biene Maja von nebenan nichts mit ihrem Necktar anfangen kann. Ihr versteht, worauf ich hinaus möchte. Es ist unabdingbar, dass sich jeder Kleingärtner und Blumenfreund mit dieser Tatsache beschäftigt und auf heimische Pflanzen setzt, damit Biene Maja und Willi nicht vom Fleisch fallen. Das Problem mit den Bienenpopulationen ist euch bekannt, aber vielleicht nicht, was man dem entgegensetzen könnte.

Daher ist es absolut logisch, dass wir uns mit der hiesigen Fauna und Flora auseinandersetzen müssen, um die Gartengestaltung nicht nur vom Standpunkt des reinen Aussehens, zu einer runden Angelegenheit werden zu lassen. Heimische Insekten und Nützlinge müssen geschützt werden. Daran führt kein Weg vorbei.

Zum Abschluss möchte ich Albert Einstein zitieren:

“Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.”

Jetzt gibt es kein “Warum?” mehr, jetzt gibt es eine Aufgabe!

Helft alle mit! Gartenarbeit macht Spaß!
 
 
PFLANZER – control the spice!
  
  
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