Aloe Barbadensis: Kindel abtrennen

Das war gestern wirklich ein Rundumschlag. Meine Aloe habe ich endlich von ihren Kindeln befreit. Irgendwann ist es einfach an der Zeit, sich abzunabeln. Wie man das macht? Geht ganz einfach. Aloe aus dem Topf nehmen, ein großes Messer zücken und los geht die Metzelei. Um welche Pflanze geht es überhaupt? Gehen wir zurück in das Jahr 2006. Das Jahr, in dem ich die Pflanze im örtlichen Obi für sagenhafte 4 Euro und 99 Cent erworben habe.


2006: Sieht sie nicht süß aus?


So sah sie dann in 2008 aus. Die beiden Kindel waren damals eigentlich schon viel zu groß.


Der 4 jährige Brummer Brummer in 2009, eigentlich schon viel zu groß für den kleinen Topf.


Wie man hier unschwer erkennen kann.


Einmal die Nahansicht. Links die Mutter, rechts die Kindel.


Schmerzen hatte sie nicht, sie war mucksmäuschen still.


Hier kann man schön erkennen, wo die Kindel mit der Mutter verwachsen waren.


Kindel Nummer 2


Die Mutter


Die glückliche Familie

Man kann bei Aloen wirklich nicht viel falsch machen. Wie gesagt, eigentlich habe ich schon viel zu lange gewartet. Das Wurzelwerk der Pflanzen war sehr verflechtet. Normalerweise trennt man die Kindel einfach von der Hauptwurzel der Mutter, ich dagegen musste den zusammenhängenden Wurzelballen komplett zertrennen. Da ein Aufbröseln unmöglich gewesen ist, habe ich den Ballen ohne Rücksicht auf Verluste komplett zerteilt. Man sollte nach dem Teilen darauf achten, dass die Pflanzen nicht zuviel Sonne abbekommen, befinden sie sich doch in einer Art Schockzustand. Auch mit dem gießen sollte man vorsichtig sein, es reicht die Erde leicht anzufeuchten, blos nicht ertränken! Zum Schluss noch ein Wort zur verwendeten Erde. Ich habe normale Pflanzerde zu 50/50 mit normalen Spielsand vermischt – der war gerade im Sonderangebot. Aloen mögen solch einen nährstoffarmen Boden sehr, in ihm gedeien sie prächtig. Auf teure Spezialerde kann – wie immer – verzichtet werden.



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